Die Welttheater Gesellschaft Einsiedeln hat, wie schon 2007, Lesch+Frei mit der Erarbeitung sämtlicher Kommunikationsmassnahmen für das Einsiedler Welttheater 2013 betraut. Grundlage für die Freilichtaufführung bildet seit 1924, dem Datum des ersten Einsiedler Welttheaters "Das grosse Welttheater", ein Mythenspiel des spanischen Dichters Pedro Calderon de la Barca. Der Autor Tim Krohn und der Regisseur Beat Fäh zeichnen für die Inszenierung verantwortlich in dem es um die Frage geht: "Wie weit darf der Mensch in die Schöpfung eingreifen?"
Diese Frage war auch das Briefing an die Werbeagentur, wie diese in einer Pressemitteilung vom Mittwoch schreibt. Gemäss Lesch+Frei war es anspruchsvoll, für ein Theaterstück Werbung zu machen, dessen Inhalt das Publikum nicht kennt. Bei Schiller genüge ein Apfel, bei Goethe ein Totenkopf und das Publikum wisse, dass hier von Wilhelm Tell und von Faust die Rede ist. Beim Einsiedler Welttheater sei dies anders, da es für jede Aufführung neu geschrieben wird.

Das geschriebene Wort, ist denn auch das Hauptelement der Kampagne. Die Schlagzeilen auf und in den einzelnen Werbemitteln sind alle dem Manuskript von Tim Krohn entnommen und sollen selbst in ihrer Kürze viel über Inhalt und Stil der Aufführung aussagen. Der visuelle Auftritt soll Theateratmosphäre versprühen und wird konsequent durch alle Werbemittel durchgezogen.

Verantwortlich beim Einsiedler Welttheater: Peter Kälin (Präsident der Welttheater Gesellschaft), Gerhard Kälin (Marketing und Kommunikation); verantwortlich bei Lesch+Frei Zürich: Natasha La Marca (AD/Konzept), Peter Lesch (Text/Konzept), Irene Stutz (Beratung), Barbara Meier und Désirée Guzzo (DTP und Bildbearbeitung); Elefant Studios: 3D-Umsetzung. (pd)

