Finanzminister Hans-Rudolf Merz will in der Romandie punkten. Eine von ihm in Auftrag gegebene Studie ist zum Schluss gekommen, dass sein Departement in der Westschweiz als "technokratisch" und "streng" wahrgenommen wird. Merz werde sich inskünftig öfters in der Romandie in den Medien und an öffentlichen Anlässen zeigen, bestätigte Jean-Michel Treyvaud, stellvertretender Sprecher des Eidg. Finanzdepartements (EFD), am Mittwoch Medienberichte.
Ausserdem habe man im EFD eine zusätzliche Sprecherin engagiert, die als Kontaktperson für die Romandie agieren soll. Darüber hinaus will das EFD seine Kommunikation ganz allgemein verbessern. "Wir müssen den Leuten besser erklären, wie wichtig ein gesunder Finanzhaushalt für den Staat ist", sagte Treyvaud.

