06.05.2022

Coop

Ein Magazin für die Konsumenten von morgen

Das neue Digitalmagazin «scoop!» richtet sich an junge Userinnen und User von Instagram und TikTok. Es soll den Austausch mit der Generation Z ermöglichen. «Infotainment steht dabei an erster Stelle», sagt Daniele Turini, Leiter Digital von Coop Content House.
Coop: Ein Magazin für die Konsumenten von morgen
«Die Userinnen und User dürfen gespannt sein», sagt Daniele Turini, Leiter Digital, Coop Content House, über das interaktive Magazin «scoop!». (Bilder: zVg, Collage: persoenlich.com)

Das neue Digitalmagazin «scoop!» auf TikTok und Instagram geht an den Start. Als Ergänzung für die Coopzeitung und die Coopzeitung Weekend wird eine Plattform für die junge Generation geschaffen, auf der offen diskutiert und kreativ inszeniert werden soll. Die junge Generation ist nicht nur zielstrebig, klimabewusst und meinungsstark, sie verändert mit ihrer Stimme auch nachhaltig unsere Zukunft, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst. 

«Infotainment steht im neuen Digitalmagazin an erster Stelle», sagt Daniele Turini, Leiter Digital bei Coop Content House, gegenüber persoenlich.com. «Nach der Coopzeitung und Coopzeitung Weekend vervollständigt ‹scoop!› das Medienportfolio von Coop mit dem Ziel, die Generation von morgen zu erreichen.»

Das neue Digitalmagazin richtet sich an die 15- bis 25-Jährigen und deckt eine breite Palette unterschiedlicher Themen ab, die für eine junge Zielgruppe relevant sind und den Nerv der Zeit treffen. Nachhaltigkeit, Gesundheit, Freundschaft, Freizeit sowie ernsthafte Gedankenanstösse und pointierte Geschichten zu gesellschaftlichen Diskursen wechseln sich mit frischen Trends und unverkrampften, lustigen Inhalten ab, heisst es in der Mitteilung weiter. Verpackt werden diese Themen als «Brainsnacks für den Alltag» – kurze multimediale Formate, die ein Aha-Erlebnis auslösen und Lust auf mehr machen sollen.

Redaktionell und kollaborativ

«scoop!» verfolgt eine Social-First-Strategie und fokussiert ihre Präsenz unter dem Namen @scoop.mag auf TikTok und Instagram. Die Inhalte werden redaktionell von den jungen kreativen Köpfen des «scoop!»-Teams erstellt oder in Zusammenarbeit mit Schweizer Influencerinnen und Influencern kreiert – darunter der Schweizer TikToker @timotomaten, wie Daniele Turini gegenüber persoenlich.com verrät. Zudem arbeitet «scoop!» mit Brands zusammen, deren Messages zum Digitalmagazin passen und den Ansprüchen der Community entsprechen.

Mit der Generation Z wachsen

In diesem Sinne ist «scoop!» auch ein Netzwerk, erklärt Daniele Turini gegenüber persoenlich.com weiter. «Man könnte es als eine Art Multichannel-Strategie light bezeichnen: Nicht alle Inhalte sollen per se auf ‹scoop!› vorzufinden sein, sondern dort, wo sie glaubhaft vermittelt und rezipiert werden können. Nebst Kooperationen mit Influencerinnen und Influencer, die ihren Content für ‹scoop!› auf ihren eigenen Kanälen publizieren, wollen wir hier auch andere Schweizer Brands und deren Plattformen berücksichtigen.» Durch die Mitbestimmung der Themen und Interaktion mit den Followern solle «scoop!» wachsen, sich weiterentwickeln und auf die Bedürfnisse der jungen Generation zugeschnitten sein.

Unterhaltung und Brainsnacks

Die Plattformen auf Instagram und TikTok unterscheiden sich inhaltlich, erzählt Daniele Turini persoenlich.com. «Auf Instagram werden unter anderem Kurzporträts zu sehen sein. Komplexeren Themen geben wir mehr Platz, zum Beispiel durch Carousel Posts. Auf TikTok startet das Projekt mit kurzen Zusammenfassungen, sogenannten ‹Brainsnacks›. In Stories oder der Kommentarspalte soll Platz für Interaktion entstehen», so Turini. Die Inhalte werden täglich auf den verschiedenen Kanälen veröffentlicht. Mehr dazu wollte Turini nicht verraten, aber: «Die Userinnen und User dürfen jedoch gespannt sein», sagt er.

Das Vorhaben ist als Pilotversuch auf zwölf Monate ausgelegt. Dazu, ob und wie es danach weitergeht, sagt Daniele Turini: «Die Evaluierung geschieht laufend mit einer Analyse am Ende des Monats. Anpassungen sind jederzeit möglich auch aufgrund von Inputs aus der Community. Überdies findet ein enger Austausch mit den anderen Coop-Online-Formaten statt. Auf Grundlage dieser Teilerkenntnisse werden wir nach zwölf Monaten ein ganzheitliches Fazit ziehen. Darauf basierend werden die nächsten Etappen definiert.» (pd/mj)



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Kommentare

  • Herr Rolf Bänninger, 06.05.2022 10:59 Uhr
    Generation Z passt jetzt wirklich nicht in die heutige Zeit mit dem Krieg gegen die Ukraine. Das Z dürfte so nie erwähnt werden.
Kommentarfunktion wurde geschlossen

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