24.03.2011

VKK

Einsatz für professionelle Krisenkommunikation

Verband verabschiedet Kodex.

Die 2. Generalversammlung des Schweizer Verbandes für Krisenkommunikation (VKK) hat am Dienstag einen Kodex für Krisenkommunikation verabschiedet. Dieser legt erstmals Qualitätsmassstäbe für die Beratungsarbeit fest und ist für die VKK-Mitglieder verpflichtend, wenn sie Kunden in Krisensituationen kommunikativ unterstützen.

Professionalisierung ist wichtig

Krisen, insbesondere Kommunikationskrisen, treten nicht nur immer häufiger, sondern auch heftiger auf. Das Berufsfeld ist aktueller denn je. Laut einer Mitteilung will der Schweizer Verband für Krisenkommunikation mit dem Kodex will zur Professionalisierung des immer wichtiger werdenden Berufsfeldes der Krisenkommunikation beitragen. Die VKK-Mitglieder haben sich deshalb am Dienstag anlässlich der 2. Generalversammlung in Zürich zu Qualitätsstandards bekannt, die sie bei ihrer Arbeit anwenden wollen. Der Kodex für Krisenkommunikation regelt die Ziele sowie die professionellen Eckwerte der Kommunikationsarbeit. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der noch jungen Geschichte des Verbandes. "Die Mitglieder des VKK verfügen erstmals über eine Art Gütesiegel für ihre Arbeit", erklärte Dr. Ansgar Thiessen, wissenschaftlicher Beirat des VKK.

Bereits 51 Mitglieder

Der Verband umfasst inzwischen bereits 51 Mitglieder, wie Geschäftsführer Gaudenz Weber erfreut bekanntgab. Zudem konnte gemeinsam mit dem Medien-Ausbildungszentrum (MAZ) in Luzern ein CAS Studiengang für Krisenkommunikation initiiert werden, der im Herbst 2011 erstmals starten wird. Weitere Informationen über aktuelle Anlässe finden Sie auf www.verband-krisenkommunikation.ch.


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