19.10.2020

Relaunch von Izzy

«Es war eine anspruchsvolle, lehrreiche Zeit»

Hat «Supercedi» nun bei «Izzy-Projects» den besseren Deal? Und warum kommt Silvia Princigalli zurück? persoenlich.com hat sieben Antworten zum Comeback.
Relaunch von Izzy: «Es war eine anspruchsvolle, lehrreiche Zeit»
Mit aufgefrischtem Konzept: «Supercedi» Cedric Schild und Silvia Princigalli. (Bild: Ringier)

Frau Princigalli, die «NZZ am Sonntag» hatte geschrieben, dass Sie Izzy damals verlassen hatten, weil Sie Ihre Social-Media-Follower an das Unternehmen hätten abtreten sollen. Stimmt das? Oder was ist damals passiert?
Silvia Princigalli: Es stimmt, dass es unterschiedliche Vorstellungen über die Zusammenarbeit gab. Zu Vertragsdetails möchte ich mich jedoch nicht äussern.

Warum sind Sie nun wieder zurück?
Princigalli: Ich habe immer sehr gerne mit dem Izzy-Team zusammengearbeitet und daran hat sich bis heute nichts geändert. Zudem habe ich während des Aufbaus persönlich viel Know-how, Ideen sowie Leidenschaft in Izzy gesteckt – nun möchten wir das weiterführen, was wir zusammen angefangen haben. Glücklicherweise konnten wir mit Ringier die perfekten Rahmenbedingungen für das neue Projekt schaffen. Das ist nicht selbstverständlich.

Herr Schild, Sie haben ja Anfang Jahr Ihren Vertrag mit Izzy/Ringier gekündigt. Was hat dieser Schritt gebracht?
Cedric Schild: Es war eine anspruchsvolle aber auch sehr lehrreiche Zeit. Grundsätzlich hat uns dieser Schritt ermöglicht, in Ruhe die Rahmenbedingungen für das Projekt zu überdenken. Als netten Nebeneffekt hatte ich einen Sommer lang frei, um meine Gedanken zu sortieren und an neuen Ideen herumzutüfteln.

Verdienen Sie nun mehr? 
Schild: Grundsätzlich arbeite ich hier nicht des Geldes wegen. Entscheidender für mich sind Faktoren wie die das Team, meine persönliche Weiterentwicklung oder auch, dass Ringier gesagt hat, wir machen es jetzt einfach nochmals mit dir. Für dieses Vertrauen bin ich sehr dankbar.

Offenbar haben Sie bereits neuen Content für Izzy produziert. Worum geht es? Wann und wo wird dieser sichtbar?
Schild: Wir haben erste Inhalte vorbereitet. Beispielsweise möchten wir mit einem Augenzwinkern beantworten, weshalb wir, also Silvia und ich zuletzt nicht mehr bei Izzy zu sehen waren. Wir starten damit bereits diese Woche. Zu sehen sind die Videos, wie gewohnt, auf unseren Social-Media-Kanälen – und in naher Zukunft ebenso in der Izzy-App. 

Warum ist der frühere Chef Bernhard Brechbühl bei der neuen Formation nicht mehr an Bord?
Schild: Bernhard Brechbühl konzentriert sich nach erfolgreicher Izzy Aufbauarbeit wieder auf seine Tätigkeit in der Geschäftsleitung der Energy Gruppe.

Was ist anders an Izzy-Projects als früher bei Izzy-Magazine? Was für andere Werte vertritt der neue Brand?
Princigalli: Wie sich die Publishinglandschaft seit dem Start im 2017 drastisch verändert hat, haben auch wir das. Der Name Izzy und die Haltung bleiben. Nur die Form, wie wir künftig Geschichten an unsere User tragen werden, verändert sich. Um unser Storytelling weiterzuentwickeln, denken wir neu in Projekten. Auch ein Grund, für die Umbenennung der Marke in @izzyprojects. (eh)

Die Fragen wurden schriftlich beantwortet.


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