Durchsagen auf Französisch würden insbesondere bei Flügen an Destinationen gemacht, wo Französisch gesprochen werde, teilte eine Flughafensprecherin am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
Ausserdem erfolgten die Sicherheitsanweisungen in den Terminals, die dazu aufrufen, Gepäck nie unbeaufsichtigt zu lassen, weiterhin in Deutsch, Englisch und Französisch.
Vereinzelt gebe es weitere Anwendungsfälle, bei denen zusätzlich zu den deutschen und englischen Durchsagen auch französische zum Einsatz kämen. So etwa in der Skymetro.
Mitte März war bekannt geworden, dass am grössten und wichtigsten Flughafen der Schweiz kein Französisch mehr gesprochen wird.
Aufgrund eines neuen Konzepts, Durchsagen auf ein Minimum zu beschränken, setzte der Flughafen Zürich nur noch auf Deutsch und Englisch, hiess es.
Damit folge der Flughafen Zürich einem internationalen Trend, sagte eine Mediensprecherin damals. Auch andere Flughäfen würden die Durchsagen reduzieren, um die Entspannung und den Komfort der Passagiere in den Mittelpunkt zu stellen. Der Entscheid, dabei auf die Schweizer Landessprache Französisch zu verzichten, sei wegen der Analyse von Nutzerdaten gefällt worden. (sda/nil)

