In der Theorie steht es bereits fest: Die Kommunikation einer Firma ist entscheidend für deren Ruf und Ansehen. Das Ergebnis des in der Bilanz veröffentlichten und von Zenhäusern & Partner geleitete Studien-Projekts sieht in der Praxis aber noch Handlungsbedarf. Zu erkennen sei dies zum Beispiel an den überladenen Referaten von VR-Präsidenten, CEOs und Finanzchefs, die sich besser etwas pointiert und kurzweilig ausdrücken sollten. Im Durchschnitt wurde bei den Studien aber ein solides und gutes Handwerk angetroffen.
Bei der Bewertung der Unternehmenskommunikation wurden die Bereiche Website, Stellung der Kommunikation im Unternehmen und die Medieninformation zum Geschäftsjahr 2004 analysiert.
Bei der Bewertung der Websites wurde eine allgemein gute Benutzerführung festgestellt, ebenso das Vorhandensein der wesentlichen Informationen zum herunterladen. Auch das Kontaktformular erfreue sich grosser Beliebtheit sowie der Link "Medien", der bis auf drei Websites auf allen Startseiten zu finden war. Bei 26 Unternehmen fehlten personifizierte E-Mail-Adressen, was negativ auffiel.
Fachspezifisch ausgebildete Kommunikationsverantwortliche mit Berufserfahrung und angestellt in einer Vollzeitstelle, sind Zeichen für einen hohen Stellenwert der Kommunikation im Unternehmen. Hier schnitten die Unternehmen allgemein sehr gut ab.
Im Jahresabschluss sei die Kommunikation unverzichtbar. Die Form sollte mediengerecht und übersichtlich sein. Angetroffen wurden vereinzelt zu kleine Schrifen und zu voll gepackte Seiten. Erstaunt waren die Projektverantwortlichen über die inhaltlichen Fehlleistungen. Fehlende Kontaktadressen und Kurzportraits sowie unvollständige Zahlen und schwammige Aussagen waren dabei die Schwachpunkte.
Interessanterweise überzeugten bei der Studie mehr die kleineren Firmen. Erst auf Rang 33 ist der erste Blue Chip, Clariant, zu finden. Folgende Tabelle zeigt einen Ausschnitt, die besten 25 Firmen, des Ratings aus der Bilanz:

