10.11.2010

Social Media

Grösste Herausforderung für PR-Leute

Ergebnisse aus der Umfrage vom PR-Trendmonitor 2010.

Knapp zwei Drittel aller Kommunikationsfachleute sehen in Social Media noch immer die größte Herausforderung für die Branche. Danach folgen die personelle Ausdünnung in den Redaktionen und der Druck, Erfolgsnachweise zu liefern. Facebook, Twitter und XING sind zwar weit verbreitet, aber ein Drittel der Unternehmen und ein Viertel der PR-Agenturen ist mit einem offiziellen Account noch gar nicht in sozialen Netzwerken vertreten.

Grundsätzlich ist die Stimmung in der PR-Branche gut: Die wenigsten rechnen mit sinkenden Budgets in 2011. Das ergab die Umfrage "PR-Trendmonitor 2010 - Pressearbeit und PR in einem neuen Medienzeitalter" der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor.

Zu den weiteren Ergebnissen

38 Prozent aller Pressestellen-Mitarbeiter und 36 Prozent aller Agenturen sind überzeugt, dass der Journalismus die Herausforderungen des Internets bis 2020 erfolgreich gemeistert haben wird. Journalisten stehen dem skeptischer gegenüber.

44 Prozent aller Pressestellen und 48 Prozent aller Agenturmitarbeiter glauben, dass Print bis 2020 drastisch an Bedeutung verlieren wird. 32 Prozent aller Befragten rechnen damit, dass journalistische Produkte bis 2020 für den Leser deutlich teurer werden.

62 Prozent der Pressesprecher und 61 Prozent der Mitarbeiter in PR-Agenturen lesen morgens im Büro als erstes ihre E-Mails. Jeder Zehnte startet mit einer Tasse Kaffee. Zwei Prozent checken zuerst Twitter oder Facebook.

75 Prozent aller Mitarbeiter aus PR-Agenturen sehen in Social Media keine Gefahr für ihre Arbeit. Nur 59 Prozent der Pressesprecher teilen diese Meinung. 35 Prozent der Pressestellen bezahlen einen Dienstleister für das professionelle Webmonitoring. Bei den PR-Agenturen die Hälfte. 56 Prozent der Pressestellen und 64 Prozent der PR-Agenturen setzen auf Google Alerts für ihr Webmonitoring. Die Mehrarbeit: 35 Prozent der Pressesprecher und 41 Prozent der PR-Berater schenken ihren Firmen mehr als acht Arbeitstunden pro Woche.

Umfrageprofil: - Teilnehmer: 2'270 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen - Umfragezeitraum: September 2010 - Design: Online-Umfrage. (sda)


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