Die nationalrätliche Finanzkommission hat harte Kritik an der Kommunikation der Finanzmarktaufsicht, der Grossbank UBS und des Bundesrates geübt. Diese hätten schneller und transparenter auf die Zwei-Milliarden-Boni der UBS reagieren müssen.
"Vollkommen ungenügend" sei die Kommunikation nach dem Bekanntwerden der Milliardenboni der UBS, die vom Bund unterstützt wird, massregelte die Kommission am Freitag alle Beteiligten. Die Finanzmarktaufsicht (Finma), welche die Bezüge genehmigte, hätte viel schneller und offener auf die Indiskretion in der Presse reagieren müssen.
Die Kommunikation der Grossbank UBS selbst sei "absolut ungenügend" gewesen. Der Bundesrat schliesslich habe mit seinen Äusserungen vom 28. Januar "nichts zur Klärung der Fakten beigetragen, sondern die Verwirrung eher noch vergrössert". (sda)

