18.09.2022

Bundeskanzlei

Massnahmen sollen Lecks stopfen

Künftig sollen etwa in der Bundesverwaltung weniger Angestellte Zugang zu heiklen Dokumenten haben.
Bundeskanzlei: Massnahmen sollen Lecks stopfen
Ist besorgt über die vielen Indiskretionen: Bundeskanzler Walter Thurnherr. (Bild: SMF/Joel Koch)

Die Bundeskanzlei will gegen Indiskretionen vorgehen: Sie prüft dazu gegenwärtig verschiedene Massnahmen, wie die Schweiz am Wochenende schreibt. So soll etwa der Kreis der Empfängerinnen und Empfänger von heiklen Unterlagen eingeschränkt werden. Oder Massnahmen implementiert werden, die besser nachvollziehen lassen, wer solche Dokumente zur Kenntnis genommen hat.

In der Vergangenheit sind immer wieder vertrauliche Informationen an die Öffentlichkeit gedrungen, beispielsweise Inhalte des Neutralitätsberichts von Bundespräsident Ignazio Cassis.

Auch am SwissMediaForum waren die Indiskretionen mehrmals Thema. Darauf angesprochen sagte Bundeskanzler Walter Thurnherr, die Mitarbeiterstäbe seien grösser geworden und anders zusammengesetzt, was die Kollegialität mehr unterhöhle, als man sich das vielleicht zugestehe (persoenlich.com berichtete). Indiskretionen und die Arbeit von Sonderermittler Peter Marti waren auch in der Elefantenrunde Thema. (sda/cbe)



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