Die Schweizer Spitäler sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Als Arbeitgeber, Ausbildungsstätten und Leistungserbringer spielen sie eine gewichtige Rolle. Mit der neuen Spitalfinanzierung, der Marktöffnung, der Einführung der Fallpauschalen Swiss DRG nimmt der Wettbewerb im Gesundheitsmarkt zu. Die Kommunikation und das Marketing gewinnen als Instrumente zur Positionierung der Spitäler im Markt an Bedeutung. Die Kommunikation dient aber auch dazu, den Informationsfluss zu verbessern und die Effizienz der Kommunikation unter den Stakeholder zu optimieren. Mit der Gründung der Swiss Communications and Marketing Associaton of Public Health (Scaph) schaffen die Kommunikationsleiter von sechs Schweizer Spitälern eine Organ für die Professionaliserung ihrer vielfältigen Aufgaben. Scaph dient dem persönlichen Erfahrungsaustausch und soll die informellen Kontakte unter Berufskolleginnen und -kollegen fördern. Ziel ist eine weitere Professionalisierung der Kommunikationsfunktion in den Spitälern, ein gegenseitiger Qualitätsvergleich und eine Profilierung der Corporate-Communications-Funktion.

Scaph will attraktive Fortbildungsangebote fördern sowie die Auseinandersetzung mit aktuellen und kommenden Herausforderungen im Bereich Corporate Communications in Public Health unterstützen. Scaph konsolidiert die Branchenfachinteressen gegenüber den Interessen anderer Industrien oder Dienstleistern. Nach der Gründung durch die Leiter Kommunikation von sechs Spitälern (Kantonsspital Nidwalden, Kantonsspital Winterthur, Solothurner Spitäler AG, Stadtspital Waid, Zuger Kantonsspital und Forel Klinik) steht die als Verein organisierte Scaph weiteren Interessierten aus der Corporate Communication von Spitälern auf Anfrage offen. (pd)

