04.09.2017

Serviceplan

Niina Eschmann löst Claudio Rotter ab

Niina Eschmann erklärt Details zu ihrer neuen Aufgabe als geschäftsführende Partnerin von «Serviceplan Public Relations Suisse» und die Positionierung im Content Marketing.
Serviceplan: Niina Eschmann löst Claudio Rotter ab
Beteiligt sich als Mitinhaberin massgeblich an der Content-Einheit von Serviceplan Schweiz: Niina Eschmann (Bild: zVg.)

Ab sofort übernimmt Niina Eschmann die Geschäftsführung der Serviceplan Public Relations Suisse AG und steigt als Partnerin ein. «In ihrer neuen Aufgabe zeichnet sie für den weiteren Ausbau des Content-Angebots innerhalb der Serviceplan Gruppe Schweiz verantwortlich», schreibt Serviceplan in einer Mitteilung, welche persoenlich.com exklusiv vorab vorliegt.

Eschmann löst Claudio Rotter ab, welcher die Agentur 2013 unter dem Dach der Serviceplan Gruppe Schweiz gegründet und seither geführt hat. Rotter bleibt der Agentur weiterhin als nicht geschäftsführender Senior-Berater erhalten: «Wir haben gemeinsam die reibungslose Übergabe vorbereitet. Ich bin weiterhin für die Agentur tätig, werde aber gleichzeitig auch meine eigenen Projekte verfolgen», lässt sich Rotter in der Mitteilung zitieren.

Niina Eschmann verfüge über mehr als 15 Jahre fundierte Erfahrung in den Bereichen Brand Management und Unternehmenskommunikation. In den letzten zwei Jahren betreute sie mit ihrer eigenen Beratungsagentur verschiedene Mandate in Energie oder Bildung. Davor arbeitete sie acht Jahre bei der Axpo, zunächst als Head of Brand Management, Sponsoring and Advertising, später als Head of Strategy and Business Communications sowie als stellvertretende Leiterin der Unternehmenskommunikation. Die gebürtige Finnin war zudem bei Aegis Media in Deutschland tätig. 

Warum steigt Sie bei Serviceplan mit ein? Gegenüber persoenlich.com nimmt Eschmann schriftlich Stellung:

Frau Eschmann, die Selbstständigkeit ist doch das, was sich alle wünschen. Warum geben Sie sie nach nur zwei Jahren auf?
In der Partnerstruktur der Serviceplan gebe ich meine Selbstständigkeit nicht auf, sondern führe sie in einem interdisziplinären Rahmen weiter. Die immer komplexer werdenden Herausforderungen in der Markenführung und Kommunikation sind nur in Teams mit unterschiedlichen Kompetenzen lösbar, davon bin ich überzeugt. Bei Serviceplan habe ich ideale Möglichkeiten, für unsere Kunden ganzheitliche Kommunikationslösungen mit den Kolleginnen und Kollegen entwickeln zu können – und das als Teil einer der führenden Agenturgruppen Europas.

Was reizt Sie dabei?
Zunächst freue ich mich, meine unternehmerische Tätigkeit bei Serviceplan weiterführen zu können. Dabei war mir die inhabergeführte Struktur der Agentur wichtig. Bei Serviceplan arbeite ich an der Schnittstelle von Strategie, Content, Kreation, Technologie und Media. Mit meinem interdisziplinären Hintergrund kann ich mich bei diesem integrierten Ansatz sinnvoll für unsere Kunden einbringen, aber mich auch persönlich weiterentwickeln. Und last but not least: Ich darf im Haus der Kommunikation mit Menschen zusammenarbeiten, die ich seit längerer Zeit kenne und sehr schätze. Der Humor kommt dort auch in stressigen Zeiten nicht zu kurz.

Wie gross ist das Team, das Sie führen?
Im Content-Team arbeiten aktuell sechs. Hinzu kommen Spezialisten aus den Bereichen Publishing und Distribution. Entscheidend für mich ist, dass wir disziplinübergreifend überzeugende Lösungen für die Bedürfnisse unserer Kunden finden. Auf dieser Basis werden Kompetenzen dort aufgebaut, wo sie gebraucht werden.

Können Sie ein Beispiel von einem Produkt aus Ihrer Abteilung nennen?
Die erfolgreiche und prämierte Abstimmungskampagne für den Bau des neuen Eishockeystadions der ZSC-Lions ist sicherlich einer der herausragenden Arbeiten meiner Kolleginnen und Kollegen. Das Projekt ist strategisch auf hohem Niveau und effizient durchdacht unter Einbezug aller relevanten Kompetenzfelder im Haus der Kommunikation.

Wie grenzen Sie PR und Content Marketing voneinander ab?
Ich bin grundsätzlich bestrebt, mehr die Gemeinsamkeiten zu sehen, als nach Unterschieden zu suchen. Gemeinsamkeiten sind Brückenbauer zwischen einzelnen Menschen sowie zwischen Menschen und Marken – daher auch in der Kommunikation. Auf einer strategischen Basis geht es um glaubwürdige, relevante und markenkonforme Inhalte, die das jeweilige Ziel erreichen. In der digitalen Ära wird dafür eine intelligente Verschmelzung von Inhalt, Kreation, Technologie und Media bereits in der konzeptionellen Phase immer entscheidender.

Welches sind Best-Practice-Cases in Content Marketing, resp. in PR?
Je nach Branche gibt es gute Best-Practice-Cases, die zwar kein Erfolgsrezept für die jeweils individuellen Aufgabenstellungen sind, von denen man sich aber inspirieren lassen kann. Im deutschsprachigen Raum fallen aktuell u.a. die Kooperation von Mercedes und North Face sowie Lufthansa mit «Inspired by Heimweh» auf. Auch der Ansatz der Schweizerischen Post für DirectPoint gefällt mir. Beachtenswert ist zudem die Content-Strategie der Krones AG im Bereich B2B.

Was macht Serviceplan diesbezüglich besser als andere?
Es ist an unseren Kunden, dies zu beurteilen. Wir geben unser Bestes, ein kompetenter Ansprechpartner für unsere Kunden bei strategischen Fragestellungen sowie in der anschliessenden Umsetzung an der Schnittstelle von Content, Kreation, Technologie und Media zu sein. (pd/eh)

 



Kommentar wird gesendet...

Kommentare

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Anzeige
Zum Seitenanfang20200225

Die Branchennews täglich erhalten!

Jetzt Newsletter abonnieren.