Mit einem Appell an die Teilnehmer, den sozialen Frieden zwischen den Menschen zu bewahren und sich den Herausforderungen im Gespräch zu stellen, wurde der Mönch Martin Werlen, Abt des Klosters Einsiedeln, zum zweiten Mal zum "Freak des Jahres" gewählt. Trotz eines schweren Unfalls, der ihn der Sprache und der Erinnerung beraubte, und einer Monate dauernden Genesungszeit setzte er sich im Symposium "Saas Freak 2012" in der Walliser Gemeinde Saas-Fee gegen prominente Mitbewerber aus Deutschland und der Schweiz durch.
Den zweiten Preis vergaben die 150 Teilnehmer aus ganz Westeuropa dem in Zug ansässigen ersten europäischen Sozio-Genetiker Klaus Eisenblätter, der überzeugend deutlich machte, dass der Mensch in erster Linie das Ergebnis seiner Gene und Hormone ist. Man könne daher "auf den ersten Blick" erkennen, wie Fähigkeiten und Veranlagungen ein Mensch mit sich bringe. Das erleichtere die Selektion im Beruf wie im Privatleben.
Der dritte Preis ging an den Walliser Nationalrat Oskar Freysinger, der sich in Wort und Lied für mehr Liebe und Vertrauen zwischen den Menschen einsetzte. "Saas Freak" ist nach den Worten von Chantal Anthamatten, der Hotelière des Veranstalters, ein Erfolg für das ganze Wallis. Dem dritten Anlass unter dem Titel "Die Welt verändert sich verändern wir uns mit?" soll im kommenden Jahr das Symposium "Glück ist möglich" folgen. (pd)

