13.04.2019

Young BPRA

PR-Nachwuchs stellt seine Projekte vor

In Zukunft wollen die jungen Fachleute besser vernetzt sein und sich europaweit austauschen. Ein Anliegen sei es auch, die PR-Branche gegen aussen zu vertreten. Laien würden das Berufsfeld oft falsch interpretieren, hiess es diese Woche an einem Anlass in Zürich.
von Loris Gregorio

Am Mittwoch haben die Vertreter des jungen Bundes der PR-Agenturen der Schweiz (Young BPRA) ihre Ideen im Vorfeld der Mitgliederversammlung an einem Agenturführungsworkshop präsentiert, wo sich normalerweise die Agenturchefs untereinander austauschen. Rund 30 Mitglieder haben am ersten regulären Treffen des Young BPRA diskutiert, wie sie sich organisieren sollen. Nach der Gründung im Oktober (persoenlich.com berichtete) hat der Verband nun erstmals seine Pläne zusammengetragen.

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Im Anschluss an die Vorträge der Konzepte durften die Mitglieder selbst bestimmen, welche Projektideen sie für diese Vereinigung als wichtig erachten. Zuoberst auf der Wunschliste stehen der PR-Day, der internationale Austausch mit ähnlichen Verbänden und Networking-Apéros.

Konzentration auf vier Handlungsfelder

Die Workshops im Zürcher Kosmos vom Kernteam gleitet, bestehend aus der Geschäftsführerin Laura Feuz (Junior Consultant, Furrerhugi), Nina Rafaniello (Account Manager, Panta Rhei PR), Janine Paumann (Executive Public Affairs, Farner Consulting) und Nathalie Klinger (Junior Consultant, Contcept Communications), die am Event allerdings verhindert war und durch Luzia Ehrbar (Account Manager, Panta Rhei PR) vertreten wurde. Die Referentinnen stellten ihre Ideen aus den Handlungsfeldern Vernetzung, Weiterbildung, interne Kommunikation und Eigenmarketing vor.

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Die Idee des Young BPRA sei im Austausch mit Kollegen aus Deutschland und Österreich entstanden, sagte Geschäftsführerin Feuz in ihrem Vortrag. «Junge PR-Leute sind in der Branche eher weniger vernetzt, obwohl sie auf Sozialen Medien aktiv sind», so Feuz. Das will sie beispielsweise durch den Austausch mit dem PR-Nachwuchs aus der DACH-Region ändern.

Stolz zeigte sich Andreas Hugi, BPRA-Präsident und CEO von Furrerhugi. Er werde den Nachwuchs unterstützen: «Ich habe versprochen, dass ihre Arbeit nicht in der Schublade verschwinden, sondern aktiv aufgenommen wird.»

Branchen-Image verbessern

Ein Anliegen sei es auch, die PR-Branche gegen aussen zu vertreten. Laien würden das Berufsfeld oft falsch interpretieren. «Viele vermuten, PR-Fachleute arbeiteten in Werbeagenturen», sagt Nina Rafaniello im Vortrag zum Thema Eigenmarketing. Einen Input hob Andreas Hugi hervor: «Ich wurde erst durch die Gruppe von Jungen wieder darauf aufmerksam gemacht, dass PR-Agenturen einen schlechten Ruf haben können.» Dies sei sonst eher in Deutschland thematisiert worden.

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Auch wenn sich der Verband Young BPRA nennt, will Laura Feuz keine Altersbegrenzung für Mitglieder setzen. In einer Linkedin-Gruppe und bei Apéros des Young BPRA soll das weitere Vorgehen des Verbands besprochen und geplant werden. Der europäische Austausch sei bereits im Oktober geplant.



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