Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) wirft der PR-Agentur Farner vor, ihre Abstimmungskampagne für ein Waffenausfuhrverbot ausspioniert zu haben. Die "WochenZeitung" berichtet in der aktuellen Ausgabe ausführlich über den Vorfall. In der Kritik steht eine Mitarbeiterin, die für die Agentur arbeitet und beschuldigt wird, an strategischen Sitzungen der GSoA teilgenommen zu haben. Während den Sitzungen habe die Mitarbeiterin Notizen gemacht und nicht offen deklariert, dass sie im Dienst der PR-Agentur steht.
Auf Anfrage von "persoenlich.com" nimmt Farner Stellung zu den erhobenen Vorwürfen: "Es ist bekannt und zutreffend, dass die Agentur Farner sich regelmässig für die Belange der Schweizerischen Landesverteidigung einsetzt, aktuell im Abstimmungskampf gegen die GSoA-Initiative, die am 29. November 2009 zur Abstimmung kommt. Wir empfehlen, die GSoA-Initiative abzulehnen. Die von der GSoA konstruierte und in der WOZ vom 20.8.09 publizierte Geschichte ist vor diesem Hintergrund zu beurteilen. Wir betrachten sie als politisch motivierten Versuch der Verunglimpfung der Agentur im Vorfeld des Abstimmungskampfes. Den von der WOZ erhobenen Verdacht der verdeckten Ermittlung weisen wir in aller Form zurück."

