Dieser Leistungsvertrag ist einzigartig: Im Tessin arbeiten RSI-Redaktoren in der Kommunikation des Kantons mit (persoenlich.com berichtete). Die Trägerschaft des italienischsprachigen Radios und Fernsehens zeigt sich nun «perplex» über die Vereinbarung zwischen RSI und den Behörden. Nach einem Treffen mit der SRG-Spitze habe der Vorstand die RSI-Regionaldirektion unmissverständlich aufgefordert, den Vertrag mit dem Kanton aufzulösen, wie die Medienwoche berichtet. Auch ein Journalistenverband und mehrere Tessiner Politiker äusserten sich kritisch.
Die Vereinbarung zwischen RSI und dem Kanton Tessin sei auf eine Laufzeit von zehn Jahren bis 2029 ausgelegt. Die RSI-Regionaldirektion teilt gegenüber der Medienwoche mit, den Vertrag nicht auflösen, sondern nachbessern zu wollen. Man wolle nun den Dialog mit den kantonalen Behörden suchen. (cbe)

