04.09.2008

Präsenz Schweiz

Stärkere Rolle bei drohender Imagekrise der Schweiz

Genauere Beobachtung der Wahrnehmung des Landes.

Präsenz Schweiz soll eine stärkere Rolle einnehmen, wenn das Land in eine Imagekrise zu geraten droht. Der Bundesrat hat ihr Pflichtenheft entsprechend erweitert. Neu wird die Geschäftsstelle ins Generalsekretariat des Aussendepartements (EDA) integriert.

Der Bundesrat hat am Mittwoch die Eckwerte der Gesamtstrategie Landeskommunikation gutgeheissen. Präsenz Schweiz soll weiterhin die "Visibilität" der Schweiz steigern, der ausländischen Öffentlichkeit die politischen Anliegen und Positionen der Schweiz näherbringen, Netzwerke aufbauen und die Auftritte an Weltausstellungen und andern Grossveranstaltungen betreuen.

Zu dieser allgemeinen Landeskommunikation hinzu kommen nun als neue Aufgabe die "imagerelevanten Aspekte der Landeskommunikation in ausserordentlichen Lagen". Wenn der Schweiz nachhaltige Imagekrisen drohen, soll Präsenz Schweiz die Wahrnehmung des Landes im Ausland intensiver beobachten, damit rasch und umfassend reagiert werden kann.

Vollzogen wird nun auch der vom Parlament gutgeheissene Entscheid des Bundesrates, die Kommission von Präsenz Schweiz aufzulösen und die Organisation ganz unter die Obhut des EDA zu stellen. Auf den 1. Januar 2009 wird die Geschäftsstelle von Präsenz Schweiz ins EDA-Generalsekretariat integriert. (sda)


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