11.09.2020

Maybaum Film

Wenn die Videoproduktion agil wird

Der Filmproduzent aus Baden stellt die Prozesse um und will neue Standards in Sachen Kundenzentrierung setzen.

Agile und schlanke Start-up-Abläufe sind längst nicht mehr nur im Silicon Valley zu Hause. Immer mehr innovative Schweizer Unternehmen stellen ihre Prozesse um. Der grösste Vorteil liegt dabei nicht bei mehr Flexibilität und Effizienz, sondern der bedingungslosen Fokussierung auf den Konsumenten. Maybaum Film setzt diese Mentalität konsequent um, wie es in einer Mitteilung heisst. Denn was Auftraggeberin und Produzentin wollen, sei sekundär. Nur was die Konsumentinnen und Konsumenten sehen wollen, sei bei einer Videoproduktion entscheidend.

Drei Chapters für strategisches Storytelling

Jeder Auftrag in der schlanken Videoproduktion (Lean Video Production) beginnt laut Mitteilung mit dem «Design Thinking» und der Frage: «Was will der Konsument?». Um das zu beantworten, würden die relevantesten Fachkräfte aus den Bereichen Entwicklung, Produktion und Distribution zusammengestellt. Diese sogenannten «Squads» würden sichtbare Ergebnisse in Zwei-Wochen-Sprints erarbeiten.

Den Lead habe der Maybaum-interne Product Owner, der die Interessen der Auftraggeberin und die Bedürfnisse des Konsumenten vertrete, sachlich hinterfrage und den Prozess vorantreibe. Durch diese Konstellation könne zielgruppengenauer Content unter Berücksichtigung der relevanten Distributionskanäle entwickelt und produziert werden. Was für gewöhnlich ressourcenbelastend durch Onlineagentur, Produktionsfirma und Mediaagentur umgesetzt wird, liefert Maybaum Film aus einer Hand, heisst es weiter.

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Ihre Vorteile könne die «Lean Video Production» besonders beim «Video Marketing Pass» (VMP) entfalten, so Dan Deutsch, COO bei Maybaum Film COO und federführend bei der agilen Transformation: «Videos sind keine unantastbaren Werke, sondern müssen flexibel angepasst werden können, wenn sie nicht optimal performen. Beim VMP können wir langfristig und partnerschaftlich mit unseren Auftraggebern zusammenarbeiten.» Der monatliche Pauschalpreis decke alles ab, um erfolgreiches Online-Video-Marketing zu betreiben. Das garantiere regelmässigen Output, bei dem jedes Video auf den Auswertungen und Learnings der letzten Distribution aufbaue.

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Der VMP beinhaltet laut Mitteilung ein Online-Videoarchiv, ähnlich einer Stock-Plattform, durch das der Auftraggeber Zugriff auf das qualifizierte Videomaterial der abgeschlossenen Dreharbeiten hat. Er könne selber Clips herunterladen und so das Videomaterial neu schneiden und vertonen.

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«Das Prinzip Lean Video Production kommt bei der Kundschaft sehr gut an», so die Maybaum-Film-Inhaber Michel Alraun, Laurent Ulrich und Michel Frutig. «Nirgendwo sonst gibt es schneller produzierten und flexibler anpassbaren Videocontent, der für messbare Erfolge sorgt. Wir erwarten, dass bis Ende Jahr das Kontingent der VMPs ausgeschöpft ist und wir ab 2021 ein weiteres VMP-Squad aufbauen können.»

Dank der grossen Beliebtheit des «Video Marketing Pass» konnte Maybaum laut eigenen Angaben innerhalb eines Jahres die Kundenliste wie auch den Mitarbeiterstab verdoppeln. Alraun: «Es macht uns stolz, als erste Schweizer Lean-Start-up Video Production eine Pionierrolle übernehmen zu dürfen.» (pd/cbe)



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