12.10.2009

"Financial Times"

Zeitung will Image der Schweiz aufpolieren

Ratschläge für bessere Reputation.

Die Schweiz ist in den ausländischen Zeitungen präsenter denn je. UBS-Debakel, OECD-Listen, Qadhafis Hiebe auf die Schweiz, der Fall Polanski sowie die Minarett-Initiative haben den Nachrichtenwert der Eidgenossenschaft in die Höhe getrieben. Schlagzeilen wie "Würden wir die Schweiz vermissen?" (Los Angeles Times) oder "Braucht die Welt die Schweizer noch?" (Wall Street Journal) zeigen in aller Deutlichkeit, dass es mit dem Schweizer Image nicht zum besten steht.

Doch die ausländische Presse gibt auch gute Ratschläge. Die Onlineausgabe der "Financial Times" rät der Schweiz, ihr Image aufzupolieren. So soll das Land – zumindest was das verlorene Vertrauen im Finanzsektor angeht – wieder auf Vordermann gebracht werden. Die FT rät beispielsweise: Die Schweiz müsse klar zwischen Bankgeheimnis und dem Anspruch auf Privatsphäre unterscheiden. Zudem solle das Land alles tun, damit es den Ruf einer Steueroase verliere. Um diese Ziele zu erreichen, sei es angebracht, die Gesetzgebung zu ändern. Ethische Richtlinien müssten in der Finanzbranche eingeführt werden. Dies werde mit der Zeit eine Kultur des Respekts und des Vertrauens schaffen.


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