20.05.2019

Von SRF in die Privatwirtschaft

Barbara Bürer zügelt den Telefontalk ins «Kosmos»

Live vor Publikum und im Internet: Nach dem Ende der SRF-Sendung «Nachtwach» lanciert Moderatorin Barbara Bürer mit ihrem Team auf privater Basis ein Nachfolge- Projekt. Das Gespräch wird über Facebook verbreitet.
Von SRF in die Privatwirtschaft: Barbara Bürer zügelt den Telefontalk ins «Kosmos»
Von 2007 bis 2018 war Barbara Bürer einmal in der Woche Moderatorin von «Nachtwach». Dabei führte sie über 3000 Gespräche mit Menschen aus der ganzen Schweiz. (Bild: Nicole Gerber)

Nachdem die Sendung «Nachtwach» aus Spargründen per Ende 2018 abgesetzt wurde (persoenlich.com berichtete), entschied sich das gesamte fünfköpfige Redaktionsteam, den Geist der Sendung auf privater Basis ausserhalb von SRF weiterzuführen.

Wie das Team in einer Mitteilung schreibt, will Barbara Bürer mit «Barbara Bürers Kosmos» «wieder jenen das Wort geben, die sonst nicht im Rampenlicht stehen».

Während Menschen aus der ganzen Schweiz am Telefon zu einem vorgegebenen Thema Geschichten aus ihrem Leben erzählen, verfolgt das Publikum vor Ort die Gespräche mit Funkkopfhörern mit. Via Live-Stream auf barbarabuerer.ch werden «die Telefonate übers Internet weiterhin in die Stuben des Landes übertragen».

Geldgeber gesucht

Erste Ausgabe ist am 14. Juni 2019 zum Thema «Dafür habe ich gekämpft.» Damit werde die Premiere «zu einem Abend voller Erfolgsgeschichten, aber auch Niederlagen – passend zum kämpferischen Frauenstreiktag», heisst es weiter.

 

«Barbara Bürers Kosmos» wird finanziell unterstützt von der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich und der Cassinelli-Vogel-Stiftung, sowie von Vereinsmitgliedern und Gönnerinnen und Gönnern. Zur längerfristigen Umsetzung seiner Pläne ist der Non-Profit- Verein laut der Mitteilung angewiesen auf weitere Unterstützerinnen und Unterstützer. (pd/eh)



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Kommentare

  • Maria Dörig, 21.05.2019 00:21 Uhr
    Was mich so besonders beeindruckt und freut das ist, wie Barbara Bürer und ihr Team so beeindruckend „an einem Strick ziehen“ und auch damit zum Erfolg kommen! Gratulation!
  • Robert Weingart, 21.05.2019 08:20 Uhr
    Viel Glück! Eine gute Idee. Schade, dass SRF auf so ein klassisches Format verzichtet. Dafür dürfen gewisse Leute (zb Epiney) jegliche Sendungen machen.
  • Luki Frieden, 21.05.2019 14:30 Uhr
    Ich hätte dieses Format nie abgesetzt. Ganz toll, dass es in einem neuen Format weitergeht! Alles Gute, ich freue mich und helfe unterstützen.

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