27.06.2000

Der Zürcher Oberländer verweist in seinem Einzugsgebiet Konkurrent Tages-Anzeiger klar auf Platz zwei

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung.

Der Zürcher Oberländer (ZO) hat im vergangenen Winter in seinem Einzugsgebiet eine repräsentative Bevölkerungsbefragung durchgeführt. Ziel der Untersuchung war es, "die Lesegewohnheiten und Wertschätzung des ZO sowie die Meinungen der Nichtleser zu analysieren". Insgesamt wurden 206 Interviews mit Personen in den Bezirken Hinwil (124 Befragte) und Pfäffikon (82) durchgeführt. Das Mindestalter der Befragten war 14 Jahre, eine obere Alterslimite gab es nicht.

64 Prozent der Befragten stammen aus einem Haushalt mit ZO-Abo (1993 waren es 63 Prozent), jedoch nur 18 Prozent aus einem mit Tagi-Abo (1993: 23 Prozent). Bei den Abonnements ist der ZO (Auflage: 35'064 Ex. bei 34'609 Abos) also 3,5-mal stärker als sein einziger ernsthafter Konkurrent in der Region, der Tages-Anzeiger (Auflage: 281'792 Ex. bei 232'000 Abos). Bei der Affinität der Leser zum ZO ist der Vorsprung auf den Tages-Anzeiger noch grösser. Ermittelt wurde dies mit der Frage nach dem Leibblatt: "Welches ist für Sie die wichtigste Tageszeitung, welcher fühlen Sie sich am meisten verbunden, welche ist Ihr Leibblatt?" Für 13 Prozent der Befragten ist der Tages-Anzeiger das Leibblatt. Rund 5-mal mehr, nämlich 67 Prozent, nennen den ZO als ihr Leibblatt. Von allen Befragten haben 80,4 Prozent eine oder mehrere Tageszeitungen abonniert, 19,6 Prozent überhaupt keine. Insgesamt haben 64,3 Prozent ein ZO-Abo.



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