Wie persoenlich.com berichtete, hat sich Leading Swiss Agencies (LSA) auch dieses Jahr von der Auftraggeberstudie der Media.research.group distanziert. Stattdessen habe der Branchenverband zusammen mit der Forschungsstelle für Customer Insight der Universität St. Gallen (FCI-HSG) und in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) eine eigene Studie lanciert, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Darin verzichtet der LSA bewusst auf ein qualitatives Agentur-Ranking wie dasjenige der Media.research.group, welches der Verband aufgrund seiner Erhebungsmethode als «unseriös» bezeichnet (persoenlich.com berichtete).
Der LSA schreibt in seiner Studie jährlich über 1’700 Kommunikationsverantwortliche an und befrägt sie zu ihren Erwartungen für das laufende Jahr.
Ziel der Studie sei eine jährliche Orientierungshilfe für Agenturen und Auftraggeber. Im Detail würden Themen wie die Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern und Agenturen, Kommunikations- und Medientrends sowie die branchenbezogene Wirtschaftslage untersucht.
Zufriedenheit mit LSA-Agenturen
Von einem qualitativen Ranking werde ausdrücklich abgesehen. Dafür seien die Kommunikationsaufgaben, welche die Agenturen zusammen mit ihren Kunden meistern und das jeweilige Leistungsspektrum jeder einzelnen Agentur zu unterschiedlich als dass ein Vergleich möglich wäre. Dies ist der Hauptunterschied zu dem von Media.research.group publizierten Gesamt-Rankings von Media- und Werbeagenturen.
Die Werbeauftraggeber attestierten den LSA-Kommunikations- und Mediaagenturen, dass sie «überwiegend hochqualifizierte Mitarbeiter» beschäftigen, flexibel und temingerecht arbeiten und über eine hohe Branchenexpertise verfügen. Diese erfreulichen Werte würden einmal mehr beweisen, dass sich «Leading Swiss Agencies» immer mehr zu einem echten und vertrauenswürdigen Qualitätslabel entwickelt, so der Verband in einem Schreiben. (pd)


