14.06.2017

SmokeFree

Regisseur Sean Wirz gewinnt Filmwettbewerb

Der 28-jährige Berner konnte den Geist der Kampagne vermitteln und gewann so gleich zwei Hauptpreise. In der Jury sassen unter anderem Werber Frank Bodin, Schauspieler Carlos Leal und Regisseur Xavier Koller.
SmokeFree: Regisseur Sean Wirz gewinnt Filmwettbewerb
Überzeugte beim SmokeFree-Filmwettbewerb sowohl Jury wie auch Publikum: Regisseur Sean Wirz mit Darstellerin Xenia Netos. (Bild: zVg.)

Unter dem ungläubigen Blick eines Rauchers hebt eine junge Frau mit blossen Händen ihren Wagen an, um ihn richtig ins Parkfeld zu rücken: Mit dieser humorvollen Neuinterpretation des Slogans «Ich bin stärker» hat der Regisseur Sean Wirz den SmokeFree-Filmwettbewerb für sich entschieden. Sein Spot vermochte sowohl die Jury als auch das Publikum zu überzeugen, so dass beide Hauptpreise an ihn gingen. Dazu organisierten die Partner der SmokeFree-Kampagne und das Bundesamt für Gesundheit BAG am Dienstag eine Preisverleihung in Bern, wie es in einer Mitteilung heisst.

Sean_Wirz_Preise

Dem 28-jährigen Berner Regisseur sei es gelungen, den Geist der SmokeFree-Kampagne zu vermitteln, indem er die positiven Aspekte eines tabakfreien Lebens hervorhebt, heisst es weiter. «Die Botschaft ist feinsinnig, lustig und nicht belehrend», wird Xavier Koller, Regisseur, Oskar-Gewinner und Jurymitglied, zitiert. «Das Motto ‹Ich bin stärker.› wird hier auf überraschende und erfrischende Weise eingesetzt», so Frank Bodin, Werber und Jurymitglied.

Die Spots, die den zweiten und den dritten Platz des Jurypreises belegen, konzentrieren sich ebenfalls auf die Vorzüge eines tabakfreien Lebens. In «Stronger» nutzt eine junge Frau ihre Freiheit und Unabhängigkeit, um sich zahlreichen Tätigkeiten zu widmen: Surfen, Schachspiel, Motorradfahren, Meditation, Einradfahren, Malen oder Joggen.

In «Wie der Vater, so der Sohn» verzichtet ein Vater auf das Rauchen, um seinem Sohn näher zu kommen. «Das ist ein intelligenter Spot, in dem das Kind zu einem Vorbild für den Erwachsenen wird», betont Frank Bodin.

Neben der Jury überzeugte der Sieger auch eine Mehrheit des Publikums. Über 3600 Personen gaben auf der Website ihre Stimme ab. Durch den Aufruf zum Abstimmen ermöglichte der Wettbewerb, das Publikum stärker einzubeziehen und das Teilen der Spots in den sozialen Netzwerken zu fördern. (pd/cbe)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen
persönlich Exemplar
Neues Heft ist da
Die neue «persönlich»-Ausgabe ist da - jetzt Probe-Exemplar bestellen.
Neue Podcast-Folge: Jetzt reinhören