01.02.2017

Unternehmenssteuerreform

Ungleichgewicht bei den Kampagnenbudgets

Die Abstimmungskampagne für und gegen die USR III wird finanziell mit ungleich langen Spiessen gefochten. Wie die SRF-Sendung «10vor10» berichtet, haben die Befürworter seit Oktober 3,3 Millionen Franken für Inserate und Plakate investiert, die Gegner dagegen 171’000 Franken.
Unternehmenssteuerreform: Ungleichgewicht bei den Kampagnenbudgets
Plakat zur Steuerreform im Zürcher Hauptbahnhof. Das Schweizer Stimmvolk wird am 12. Februar über die Unternehmenssteuerreform III abstimmen. (Bild: Keystone/Walter Bieri)

Gemäss Zahlen von Media Focus haben die Befürworter der Unternehmenssteuerreform III alleine im Januar zwei Millionen Franken für Inserate in Printmedien und für Plakate ausgegeben. Die Gegner gaben für Inserate und Plakate im selben Zeitraum knapp 135’000 Franken aus, wie die SRF-Nachrichtensendung «10vor10» am Mittwochabend meldete. Die Zahlen des Marktforschungsunternehmens Media Focus liegen der Nachrichtenagentur SDA ebenfalls vor.

Seit Oktober 2016 haben die Befürworter der USR III insgesamt über 3,3 Millionen Franken für Inserate und Plakate ausgegeben, die Gegner total 171’000 Franken. Nicht erfasst sind die Kosten für Online-Werbung und Direkt-Mailings.

Die Kampagnenbudgets für die Abstimmung vom 12. Februar liegen aber weit höher. Im «Blick» vom Dienstag sagte SP-Mediensprecher Michael Sorg, dass den Gegnern der Steuerreform für die gesamte Kampagne rund 450’000 Franken zur Verfügung stehen. Die Befürworter gaben keinen Einblick in ihre Kampagnenkasse. (sda/cbe)


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