18.10.2020

Krisenkampagne des BAG

Zwölf Millionen Franken für Aufklärung

Bisher sind 15 Teilkampagnen realisiert worden. Die beauftragte Agentur Rod Kommunikation setzte rund ein Dutzend Leute dafür ein. Der grösste Teil der Kosten wurde in Medialeistungen investiert.
Krisenkampagne des BAG: Zwölf Millionen Franken für Aufklärung
Die Verhaltensregeln des Bundes sind überall präsent, hier am Freitag im Bahnhof Bern. (Bild: Keystone/Anthony Anex)

Seit Februar hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) laut eigenen Angaben rund zwölf Millionen Franken in die Kampagnen zur Corona-Pandemie gesteckt, mit denen es die Bevölkerung über Schutzmassnahmen und Verhaltensregeln instruierte. Das berichtet die NZZ am Sonntag. 80 Prozent des Betrags seien dafür eingesetzt worden, Inserate, Plakate und Spots in den Medien zu schalten, sagt BAG-Kampagnenleiter Adrian Kammer.

Bisher seien 15 Teilkampagnen umgesetzt worden, so Kammer in der NZZaS. Aktuell weisen orange Plakate auf die Schutz- und Hygienemassnahmen hin (persoenlich.com berichtete). «Die Kampagnenbotschaften haben eine Bekanntheit um die 90 Prozent, deshalb müssen wir Abnutzungseffekte vermeiden und die Botschaften variieren», sagte Kammer Ende September in einem persoenlich.com-Interview. «Das ist auch der Grund, weshalb wir etwas bei den Piktogrammen mit einem Farbwechsel arbeiten. Er hat die Funktion zu signalisieren, dass etwas neu ist.»

Die beauftragte Agentur Rod Kommunikation hatte im Frühling rund ein Dutzend Leute für die Kampagne eingesetzt, teilweise rund um die Uhr, so Mitgründer David Schärer zur NZZ am Sonntag. Momentan seien noch acht Personen mit der BAG-Krisenkampagne beschäftigt. (pd/cbe)



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