Der Schweizer Detailhandel hat 2007 kräftig zugelegt: Die Umsätze wuchsen um satte 3,6 Prozent. Das ist mehr als doppelt so stark wie 2006 (+1,6 Prozent). Das Weihnachtsgeschäft brachte allerdings eine Verlangsamung. Im Dezember nahmen die Umsätze noch um 2,2 Prozent zu, teuerungsbereinigt waren es gar lediglich 1,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Im November hatten die Umsätze wertmässig noch um 3,6 Prozent zugenommen, im Oktober sogar um 6,6 Prozent.
Über das ganze Jahr gesehen ist das Preisniveau nochmals leicht gesunken. Inflationsbereinigt nahmen die Detailhandelsumsätze um 4,0 Prozent und damit stärker als die nominalen Umsätze zu. Am stärksten erhöht haben die Schweizer Konsumenten 2007 ihre Einkaufsausgaben für Wohnungseinrichtungen, und zwar um 6,7 Prozent. Auch die Anbieter von Produkten für Gesundheit, Körperpflege, Schönheit konnten mit einem Plus von 6 Prozent deutlich mehr absetzen.
Bei Unterhaltungs- und Büroelektronik sowie persönlicher Ausstattung wuchsen die Umsätze um je 5,3 Prozent. Angesichts der deutlichen Preissenkungen bei Unterhaltungs- und Büroelektronik beträgt hier das teuerungsbereinigte Wachstum sogar 14 Prozent. Demgegenüber leicht negativ entwickelte sich der Umsatz in der Sparte «Do-it-yourself und Freizeit» mit -0,2 Prozent. (sda)

