30.05.2005

Schweizer Tourismus

Anhaltende Wachstumsschwäche

Weltweiter Tourismus-Boom ohne die Schweiz.

Der Schweizer Tourismus leidet unter Wachstumsschwäche. Trotz des weltweiten Tourismusbooms schrumpfte die Zahl der Hotelübernachtungen in der Schweiz in den vergangenen 30 Jahren um fast neun Prozent, wie der Hotelier-Verband hotelleriesuisse am Montag mitteilte.

Im Zuge des gestiegenen Wohlstandes und der Entdeckung neuer Destinationen ist die weltweite Nachfrage im Tourismus von 1970

In der Schweiz ging die Zahl der Logiernächte von 1970 bis 2003 von 34 auf 31 Millionen zurück, wie hotelleriesuisse-Präsident Christian Rey an einer Medienkonferenz in Zürich sagte. Trotz rückläufiger Nachfrage blieb das Angebot konstant. Die Zahl der Hotelbetriebe reduzierte sich zwar von 8'000 auf 5'600, die Bettenzahl blieb aber stabil bei 260'000.

Die Zahlen machten deutlich, dass die Schweizer Hotellerie unter Wachstumsschwäche leide, sagte Rey. Das Angebot sei vorhanden, bei der Kundschaft finde es aber nicht den entsprechenden Anklang. Dies lege den Schluss nahe, dass zumindest teilweise das Falsche angeboten werde. Hoteliers müssten sich heute vermehrt mit Fragen der Marktbearbeitung und den Gästewünschen auseinander setzen.


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