Mit dem Leitgedanken, die Fussball-Europameisterschaft zum Volk zu bringen, engagierte sich die UBS als nationaler Sponsor und stellte in der ganzen Schweiz verteilt 16 UBS-Arenen auf, in denen die Spiele auf Grossleinwänden gezeigt wurden. "Die Stadien haben sich bewährt", konnte Christof Marti, Head Global Sponsorship UBS, am Mittwochabend bei einer Veranstaltung des Branded Entertainment Circle in einem Gespräch mit Hannes Britschgi zufrieden feststellen.
Bei der Grossbank ist man gar so zufrieden mit der Resonanz auf die UBS-Arenen, dass geprüft wird, ob es erfolgsversprechend wäre, die Stadien auch für anderen Content einzusetzen. Für Marti sind die UBS-Arenen eigentlich ein Kulturformat. "Wenn ich jetzt einmal laut denke, könnte ich mir vorstellen, beim Jazz-Festival in Montreux, wo sich die UBS bereits als Sponsor engagiert, eine Arena als Aussenbühne zu errichten. Neben dem regulären Programm könnten dort Gratis-Konzerte stattfinden." Dies sei aber wohlverstanden nur eine Idee und nicht ein konkretes Projekt.
Für das Image der Grossbank kam die EM mit den UBS-Arenen zu einem günstigen Zeitpunkt. Im Zusammenhang mit den grossen Abschreibungen, welche die UBS dieses Frühjahr bekannt geben musste, fragte Britschgi sein Gegenüber: "Wenn sie die UBS-Arenen nicht schon vorher geplant hätten, müssten sie es dann heute tun?" Die klare Antwort von Marti: "Ja." (sw)

Hannes Britschgi und Christof Marti (Head Global Sponsorship UBS).

