Das Modeunternehmen C&A hat in Augsburg die erste Filiale seiner neuen Billigkette Avanti eröffnet. Im laufenden Jahr sollen zehn weitere Shops folgen, wie die "Handelszeitung" schreibt. Dabei wird es aber wohl nicht bleiben: Es wird erwartet, dass der Discounter auch bald in der Schweiz Einzug hält. Laut C&A-Sprecher Thorsten Rolfes ist das Konzept für preiswerte Mode europaweit multiplizierbar und kann damit auch in der Schweiz eingesetzt werden.
Schweizerische Mitbewerber müssen sich warm anziehen. Die Preise von Avanti liegen unterhalb von C&A, aber oberhalb der Discounter, sagt C&A-Marketingstratege Andreas Seitz gegenüber der "Handelszeitung". Damit bezieht er sich auf Billigketten wie Kik und Takko, die ebenfalls Expansionspläne in die Schweiz äusserten. Bei den Discountern ist seit Jahren ein rasantes Wachstum festzustellen. Kik eröffnet zum Beispiel fast täglich eine neue Filiale, obwohl es schon mehr als 2000 davon gibt.

