16.08.2005

Plakatforschungsstreit

Deutsche machen Schritt auf Schweizer zu

Informationsaustausch angeboten.

Die Gruppe Plakat in der deutschen ag.ma (Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V.) bietet einen Informationsaustausch mit den Kollegen aus der Schweiz an. Dabei bleibe zu berücksichtigen, dass der deutsche Forschungsansatz, der sich auch der GPS-Technik zur Erfassung der Wege bedient, methodisch anders vorgehe als das Schweizer Modell, heisst es in einer Mitteilung.

In der deutschen ma Plakat werde auch in Zukunft die Person im Vordergrund stehen und nicht die Plakatstelle. Das bedeutet, man wird Reichweiten und Kontakte auf Personenebene ermitteln und ausweisen und nicht für Einzelstellen oder Plakatnetze. Die Einzelstellenbewertung erfolge in Deutschland nicht innerhalb des ag.ma-Modells sondern in einem vom FAW (Fachverband Aussenwerbung e.V.) getragenen Forschungsansatz.

Dieser bewertet die Einzelstellen mit dem sogenannten G-Wert, der jetzt in überarbeiteter Form veröffentlicht wird. Darin enthalten sind Frequenzangaben, die aus dem durch Fraunhofer entwickelten Frequenzatlas erfolgen.


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