15.09.2017

Bregaglia Engadin Turismo

Ein Tal, zwei Realitäten

Wegen einem Felssturz am Pizzo Cengalo und anschliessenden Murgängen stand das bergellische Dorf Bondo in den Schlagzeilen. Mit der Kampagne «Forzabregaglia» macht die Tourismusorganisation darauf aufmerksam, weshalb sich ein Besuch im Bergell trotzdem lohnt.

Ein Tal, zwei Realitäten. Da ist einerseits das traurige, ja desaströse Bild, welches sich in Bondo, Sottoponte und Spino bietet, wie Bregaglia Engadin Turismo in einer Mitteilung schriebt. Eine Realität, die seit dem Felssturz die Medienberichte geprägt habe.

Die Bergeller Vielfalt aber bleibe: Das Tal sei, bis auf die gesperrte Val Bondasca und Bondo, ohne Bedenken zugänglich und ein Besuch lohne sich: Kastanienwälder, Museen, Kulinarik, verwinkelte Dörfer, Sonnen – und Schattenmonate, bereits entdeckte und noch versteckte Orte. Orte der Inspiration – schon seit jeher. Nicht umsonst. Das, ist gemäss Mitteilung die zweite Realität.

Sie soll jetzt wieder in den Vordergrund rücken – aus dem Sinnbild der Solidarität entsteht die Kampagne «#Forzabregaglia», welche am 15. September startet und rund einen Monat dauert. Worte, Bilder und Taten, die zeigen: Das Bergell ist auch nach dem Bergsturz jeden Besuch wert, wie es weiter heisst. Nicht zuletzt hilfe jeder Besuch dem Tal. «Wir hatten in den vergangenen Wochen vermehrt Anrufe verunsicherter Touristen und mussten zahlreiche Stornierungen verbuchen», lässt sich Michael Kirchner, Direktor der touristischen Organisation Bregaglia Engadin Turismo, in der Mitteilung zitieren. Die Kampagne solle die Leute wieder ohne Bedenken in ihr Tal bringen.

«Die Kampagne ist abgsehen des Films inhouse entwickelt worden», erklärt Kirchner auf Anfrage von persoenlich.com. Dieser sei von der Audio-, Film- und Videoproduktionsfirma Ibexmedia realisiert worden. (pd/tim)



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