18.11.2020

Bern Welcome

Erste Berner Zibelewuche umgesetzt

Diverse Kommunikationsmassnahmen begleiten die als Zibelemärit-Ersatz lancierte Projektwoche.
Bern Welcome: Erste Berner Zibelewuche umgesetzt
Die Berner Zibelewuche ist auch im öffentlichen Raum spür- und erlebbar. (Bilder: Bern Welcome)

Am Montag hat sie begonnen: die erste Berner «Zibelewuche». Die Aktionswoche wurde von Bern Welcome, BernCity und der Stadt Bern nach der Absage des traditionellen Zibelemärits kurzfristig auf die Beine gestellt. Eine ganze Woche lang dreht sich in Bern alles um das vielschichtige Gemüse. Basierend auf der im Frühling entwickelten Recovery-Kampagne «Lieber in Bärn» wurde im Netzwerk eine umfassende «Zibelewuche»-Kampagne lanciert. Inhaltlich stehen Geschichten von Menschen im Fokus, die mit Herzblut, Handwerk und Engagement diese erste Berner «Zibelewuche» möglich machten. Sie wird von Online- und Offline-Kommunikationsmassnahmen und unter Einbindung von verschiedenen lokalen Akteuren begleitet, die sich auch mit eigenen Ideen und Engagements beteiligen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Vom «Zibele-Guide» bis zum «Zibelerad»

Das Herzstück der kommunikativen Aktivitäten ist der «Zibele-Guide», eine Printbroschüre mit hybriden Inhalten, die auch auf bern.com/zibelewuche zu finden sind. Interviews, Inspirationen sowie Tipps und Rezepte lassen die Leserschaft in die Vielfalt des «Zwiebel-Universums» eintauchen. So erzählt unter anderem Gemeinderat Reto Nause von seinen Kindheitserinnerungen an den Zibelemärit, ein «Trütschler» gibt Auskunft über das traditionelle Flechten der Zwiebelzöpfe, Bellevue-Koch Gregor Zimmermann verrät sein feines «Zibelechueche»-Rezept und Apotheker Silvio Ballinari gewährt einen Einblick in die heilenden Eigenschaften der «Wunderwaffe» Zwiebel.

Auch im öffentlichen Raum ist die Aktionswoche spür- und erlebbar – beispielsweise durch das «Zibelerad» mit attraktiven Sofortpreisen an der Tourist Information im Bahnhof Bern. Dort gibt es auch den nachhaltigen «Zibelesack» aus 100 Prozent recyceltem PET zu kaufen, ein Textilbeutel für den Gemüse- und Früchteeinkauf.

Zibelerad

Die «Zibelewuche» wird durch viele verschiedene Partner von Bern Welcome und BernCity mitgetragen: Akteure aus Gastronomie, Hotellerie, Handel und dem Gewerbe beteiligen sich aktiv mit eigenen Angeboten und zeigen sich durch ihr Engagement solidarisch. Dominic Eichenberger, Leiter Kommunikation & Digital bei Bern Welcome, ist begeistert von der grossartigen Unterstützung vieler Menschen und Unternehmen in Bern, die ohne Wenn und Aber schnell, agil und unkompliziert beim Projekt mitgewirkt haben, wie es in der Mitteilung weiter heisst. «Die breite Resonanz und die positiven Rückmeldungen auf die Aktivitäten bestätigen, dass neue Lösungsansätze in anspruchsvollen Zeiten von den Menschen honoriert werden», so Eichenberger. Das Gemeinschaftswerk zeige zudem, dass ein Zusammenrücken trotz «Social Distancing» für eine positive und hoffentlich nachhaltige Wirkung sorge.

Die Massnahmen entstanden intern im Content-Team von Bern Welcome. Die Recovery-Kampagne «Lieber in Bärn» wurde im Frühjahr durch die Agentur Trenders entwickelt. (pd/cbe)



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