Die APG steht zum SPR, und teilt mit, dass sie dafür gute Gründe hat. In den laufenden Diskussionen würden die grundlegenden und entscheidenden Unterschiede zwischen der AGMA Plakatforschung und dem SPR kaum genannt.
Die AGMA-Plakatforschung basiert auf dem G-Wert, wobei das G für Gesamtbewertung einer einzelnen Plakatstelle steht. Grundlage für diesen Wert sei eine Stellenbegutachtung vor Ort. In der Praxis werde praktisch für jede Plakatstelle bei jeder neuen Bewertung ein anderer Wert errechnet, so die APG.
Die deutschen Aussenwerbeunternehmen hätten in das Projekt G-Wert in den vergangenen Jahren Millionen von D-Mark und Euro investiert. Diese Investitionen würden aus finanziellen Gründen einen Systemwechsel verunmöglichen . Um den Kundenforderungen einigermassen gerecht zu werden, werden gemäss APG diese G-Werte mit den Frequenzzahlen des Bundesverkehrsministeriums ergänzt. Mit relativ kleinen Stichproben, erfasst durch GPS-Geräteträger, würden Reichweitenzahlen nachgeliefert.
Dies alles ändere nichts daran, dass es bei einer Einzelstellenbewertung bleibe. Das SPR-Konzept hingegen basiere auf Messung mit transparenten Werten. Darin seien keine individuellen Stellenbegutachtungen möglich, weder durch einzelne Anbieter noch durch irgendeine beauftragte Geschäftsstelle. "SPR ist neutral, für alle Plakatfirmen, für alle Flächen", heisst es in der Mitteilung der APG.
Das Plakatland Schweiz habe europaweit eine überdurchschnittlich starke Marktstellung und entsprechend hoch seien die Anforderungen der Kunden. Diese Kunden wollen wissen, wie sie ihre Zielgruppen erreichen. Der SPR lege das Hauptgewicht auf intermedial vergleichba-re Leistungswerte wie Reichweiten, Kontaktzahlen und Durchschnittskontakte innerhalb von Zielgruppen, ähnlich wie TV, Radio und Print.

