14.03.2008

Omega

George Clooney verlangt Olympia-Ausstieg

Uhrenhersteller hat für Forderungen kein Gehör.

Omega will sich weiterhin an den Olympischen Spielen in Peking beteiligen, obwohl der prominenteste Werbeträger der Uhrenmarke, Schauspieler George Clooney, die Firma zum Ausstieg überreden wollte. Omega will sich auch nicht zu Chinas aussenpolitischen Tätigkeiten betreffend dem Sudan äussern, die Clooney kritisiert. Der US-Schauspieler fordert von China seit längerem, dass U.N. Friedenstruppen nach Darfur gesandt werden sollen. China hat sich diesen Plänen der Uno bisher verweigert.

Wie das Branchenportal AdAge.com schreibt, will sich Omega nicht in politische Angelegenheiten einmischen. Der Uhrenhersteller betonte, dass er nicht als Sponsor für die Olympischen Spiele auftritt, sondern seit 1932 seine Dienste für die Zeiterfassung und Datenverarbeitung zur Verfügung stellt. Das Unternehmen versteht sich als Partner der Sportler und des I.O.C und nicht der jeweiligen Regierungen der Austragungsländer. Laut AdAge.com gibt es keine Hinweise, dass George Clooney seine Zusammenarbeit mit der Uhrenmarke zu beenden beabsichtigt. In einem Statement erklärte Nick Hayek, CEO der Swatch Gruppe, dass die Beziehung zu Clooney noch nie so gut war wie jetzt.


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