24.06.2009

Suva

Kampagne mit Gölä gestartet

Höheres Unfallrisiko bei Temporärarbeit.

Personen, die neu an einem Arbeitsplatz beginnen, haben in den ersten Tagen ein 50 Prozent höheres Unfallrisiko. Besonders gefährdet ist, wer temporär auf einer Bausetelle arbeitet. Deshalb hat die Suva die Kampagne "Temporärarbeit in Produktionsbetrieben" lanciert. Die Berufs-Unfallversicherung Suva setzt in ihrer Kampagne auf verschiedene Massnahmen. Einerseits werden die Kontrollen an den Einsatzorten verstärkt. Andererseits sollen die Verantwortlichen der Betriebe sowie die Temporärarbeitenden selber sensibilisiert werden, heisst es in einer Mitteilung der Suva vom Dienstag.

Wichtig zur Unfallverhütung seien eine gute Einführung, sowie klare Abmachungen betreffend Schutzausrüstungen, heisst es weiter. Unterstützt wird die Kampagne vom Schweizer Rocksänger Marco Pfeuti alias Gölä. Als ehemaliger Büezer kenne Gölä die Problematik aus eigener Erfahrung, schreibt die Suva. Gölä gibt Rahmen der Kampagne unter anderem drei Baustellen-Konzerte für Bauarbeiter. Ausserdem findet im Internet ein Karaoke-Wettbewerb statt.

In der Westschweiz und im Tessin wird unter anderem über das Suchspiel "Finden Sie die 10 Unterschiede" auf das Thema aufmerksam gemacht. Mit ihrer Kampagne wolle die Suva nicht nur menschliches Leid vermindern, sondern auch Kosten sparen. Dies komme den Versicherten in Form tieferer Prämien zugute. (sda/per)


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