Nach dem Konkurs der Publicitas ist es für Werbetreibende schwieriger geworden, Kampagnen zu planen und zu buchen. Insbesondere der Markt für Fachzeitschriften ist stark fragmentiert und besteht aus unzähligen Herausgebern und Ansprechpersonen. Mit einem neuen B2B-Kombi will Rubmedia diese Lücke wieder schliessen und den Agenturen die Arbeit erleichtern, wie es in einer Mitteilung heisst.
Bereits Anfang 2016 habe Rubmedia der Branche das Buchungsportal inserat.media vorgestellt und habe in der Folge mit weiteren Verlagen eine Zusammenarbeit vereinbaren können, schreibt der Vermarkter. Dank «den guten Erfahrungen der letzten drei Jahre» sei es auf der Hand gelegen, diese Technologie für weitere Publikationen zu nutzen. Mit dem Wegfall der Vermarktung durch die «P» sei eine Lücke entstanden, die nun mit inserat.media zumindest teilweise geschlossen werden könne.
Agenturen und Werbetreibende können sich mit wenigen Klicks ihren Fachmedien-Mix zusammenstellen. Der Online-Kalkulator berechnet die voraussichtlichen Kosten unter Berücksichtigung der Kombi- und Wiederholungsrabatte. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kombis sind Werbetreibende frei, jede beliebige Kombination aus Fachmedien auszuwählen. «Die Agenturen wissen selber am besten, welcher Mix für ihre Kampagne richtig ist. Wir wollen niemanden bevormunden», wird Pascal Rub, Geschäftsführer von Rubmedia, in der Mitteilung zitiert.
Folgende Branchen sind bereits durch den Kombi abgedeckt: Büro/Papeterie/Schule/Spiel, Treuhand/ Steuern, Coiffure/Beauty, Fahrradhandel, Lebensmittelwirtschaft und Gemüsebau. Kürzlich hat sich dem neuen System auch der Unternehmerverband der Gärtner mit ihrem Magazin «g’plus» und der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten VSSM mit der «Schreiner Zeitung» angeschlossen. Weitere Gespräche seien am Laufen. (pd/cbe)

