Das exotische Parteilogo der Freisinnigen des Kantons Solothurn steht auf der Kippe. Die Freisinnigen machen auf Druck der Mutterpartei einen neuen Anlauf, ihre Farbe gelb und das Kürzel mit dem kleinen "d" dem Logo der FDP Schweiz anzupassen.
Die Forderung nach einem einheitlichen Auftritt der Partei sei "nachvollziehbar", sagte FdP-Kantonalpräsident Ruedi Nützi am Dienstag auf Anfrage zu Medienberichten. Es gehe vor allem darum, das inhaltliche Profil der Partei zu schärfen.
Damit reagierte die Solothurner FdP auf einen Beschluss der Delegiertenversammlung der FDP Schweiz vom vergangenen Samstag in Rapperswil SG. "Die FDP tritt schweizweit einheitlich auf", heisst es unter anderem in der Resolution "Zukunft der FDP".
Wann das Blau der FDP Schweiz das solothurnische Gelb ablösen wird, ist gemäss Nützi offen. Das Thema stehe "nicht zuoberst auf der Traktandenliste". Die Neuwahlen von Regierungsrat und Kantonsrat finden 2009 statt. Über das einheitliche Logo wird die Delegiertenversammlung entscheiden. (sda)

