23.06.2005

Studie

Sattes Absatzplus bei MP3-Playern prognostiziert

2009 gehen 104 Mio. Geräte über die Ladentische.

Fallende Preise, bessere Ausstattung und eine höhere Verfügbarkeit von legalen Musikdownloads sorgen in den kommenden Jahren für ein kräftiges Absatzplus bei MP3-Playern. Im Jahr 2009 sollen nach den Berechnungen der Marktforscher von In-Stat weltweit bereits 104 Mio. der Geräte über die Ladentische gehen. Im vergangenen Jahr setzten die Hersteller laut In-Stat insgesamt 27,8 Mio. MP3-Player ab. Dabei kletterten die gemeinsamen Umsätze von Festplatten- und Flash-Playern 2004 auf 4,5 Mrd. Dollar und konnten damit gegenüber dem Vorjahr glatt verdreifacht werden.

"Weil der Konkurrenzkampf zunimmt, setzen die Hersteller auf eine Differenzierung Ihrer Produkte und bieten eine breite Palette an Preisen, Speicherkapazitäten und Features an", sagte In-Stat-Analystin Stephanie Guza. So zerfalle der Markt zunehmend in kleinere Segmente. Allein der Bereich Festplatten-Player, dazu zählen etwa alle iPods außer dem iPod shuffle, könne in zwei Kategorien unterteilt werden, so Guza, nämlich in ein 1,8-Zoll- und ein Segment für Player bis zu einem Zoll.

Apple führt dank seines populären iPod mit einem Marktanteil von 30,2 Prozent derzeit den Markt für MP3-Player an. Auf den Plätzen finden sich unter anderem Hersteller wie Rio, iRiver und Creative. Laut einer In-Stat-Umfrage ist der Anteil derer, die einen MP3-Player besitzen, allein in den USA von 16 Prozent im Jahr 2001 auf derzeit 25 Prozent angewachsen. Bei den Flash-Playern regieren nach Berechnungen der Analysten zurzeit noch die Geräte mit weniger Speicher. Nur 20 Prozent der bis zum Jahresende verkauften Flash-Player hat demnach eine Kapazität von einem Gigabyte oder mehr.


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