20.06.2008

BMW

Schweizer Klangkünstler komponieren für neues BMW-Museum

Daniel Dettwiler und Ramon De Marco überzeugten die Jury.

Am Donnerstag hat in München nach gut zweijähriger Bauzeit das BMW-Museum wiedereröffnet. Während die prägnante Architektur erhalten geblieben ist, wurde das Innenleben durch Umwandlung der Tiefgarage auf 5000 Quadratmeter Fläche verfünffacht. Das neue Museum bietet seinen Besuchern nebst Automobil- und Konzerngeschichte ein besonderes Hörerlebnis. Verantwortlich dafür sind die Schweizer Audiodesigner Daniel Dettwiler und Ramon De Marco der Firma Idee und Klang, die sich vor zwei Jahren mit ihrem Audiokonzept beim internationalen Wettbewerb durchsetzten konnten.

Das Konzept einer Orchestrierung von über 600 Lautsprechern mit subtil komponierten Klangskulpturen, Sounddesigns und Musikstücken, die präzis auf die einzelnen Räume abgestimmt und im Einklang mit der Architektur und mit der Medieninszenierung sind, hat die Jury überzeugt. Das Klangmaterial basiert im Wesentlichen auf einem Cello und einem Steinway Konzertflügel. Durch live-elektronische Bearbeitung der Aufnahmen werden unzählige neue Klänge generiert, die in der Gesamtumsetzung in einer besonderen Klangwelt resultiert. Die Museums-Räume werden mit bis zu 260 Lautsprechern beschallt. Die Musik aus den Boxen soll auf diese Art und Weise wie Livemusik klingen, heisst es in einer Mitteilung.


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