Schweizer helfen der rumänischen Region Transsilvanien beim Aufbau von Tourismusprojekten. Über 60 Tourismus-Studierende aus der ganzen Schweiz reisen am Sonntag zu einem einwöchigen Einsatz nach Rumänien. Die Hilfe zur Selbsthilfe führt die Höhere Fachschule für Tourismus Luzern (HFT) bereits zum fünften Mal nach Transsilvanien in das Gebiet der ungarischen Minderheit und der Roma. Was 2006 in Covasna begann, habe sich mittlerweile auf die umliegenden Regionen ausgeweitet, heisst es in einer Medienmitteilung der HFT.
Ziel der Aktion ist es, den Menschen in Rumänien einen Perspektive aufzuzeigen, damit sie in ihrem Land bleiben können. Im Vordergrund stehen dabei direkt umsetzbare Ideen, die Impulse setzen. So wird etwa der Schweizerin Cornelia Fischer, die in Panatau bereits ein Kinderheim betreibt, beim Aufbau einer Pension mit Restaurant geholfen. In Covasna befragen die Schweizer Studenten Touristen und Experten, um dem Kurort bei der Förderung eines professionellen Gesundheitstourismus zu helfen. Ausserdem werden Mitarbeiter des Tourismusbüros betreut.
In Arcus helfen die Schweizer den wieder entstandenen Pensionen, die unter der Diktatur Ceaucescu zerschlagen wurden, bei Organisation und Marketing. In Zusammenarbeit mit einem Schweizer Reisebüro schliesslich wird der Aufbau eines Wanderangebots in Aita Medie und Baile Belvanyos unterstützt. (sda)

