Der Start des deutschen Discounters Lidl in der Schweiz wird nicht mehr in diesem Jahr erfolgen. Dies schreibt die MZ-Zeitung "Sonntag" in ihrer aktuellen Ausgabe. Grund für die Verzögerung seien schleppende Verhandlungen mit Lieferanten, die um ihre stolzen Preise fürchten würden. Sie seien nicht bereit, ihre Markenartikel so günstig anzubieten, wie es Lidl verlange. Ursprünglich plante Lidl noch dieses Jahr in der Schweiz Läden zu eröffnen.
Laut "Sonntag" könnte die Verzögerung Lidl teuer zu stehen kommen: Bereits stehen hierzulande knapp ein Dutzend fertige Filialen, und im Hauptsitz in Weinfelden arbeiten seit November die ersten Mitarbeiter. Doch solange der Discounter keine lokalen Lieferanten finde, seien die Investitionen umsonst. Jetzt trete Lidl beim Bau neuer Filialen auf die Bremse. An mehreren Orten liess er bestehende Baubewilligungen verlängern.

