06.02.2008

Wemf

Studie zum Wintersportverhalten der Schweizer vorgestellt

Tessiner sind Wintersportmuffel.

Tessiner sind Wintersportmuffel: Nur 27 Prozent betreiben regelmässig Wintersport -- gegenüber 53 Prozent der Deutschschweizer und 45 Prozent der Westschweizer. Auffallend ist ferner, dass Österreich bei den Deutschschweizern fast ebenso beliebt ist wie das Berner Oberland. Zu diesen Ergebnissen führen die Studien MACH Consumer und MACH Radar der WEMF AG für Werbemedienforschung, wie die WEMF AG am Mittwoch mitteilte. Zwischen April 2006 und März 2007 wurden in der ganzen Schweiz 11 236 Personen befragt.

An der Spitze der bevorzugten Sportarten steht gesamthaft gesehen das Skifahren (33 Prozent). Weniger verbreitet sind Snowboarden (10 Prozent), Langlauf (8 Prozent) und Skitouren (4 Prozent). Allerdings gibt es deutliche regionale Unterschiede: Ski alpin und Snowboard sind in der deutschen Schweiz beliebter als in der Westschweiz, wo Langlauf und Skitouren im Vergleich zur Deutschschweiz weiter vorne liegen. Erstaunlicher Beliebtheit erfreut sich in der deutschen Schweiz das Schlitteln: 26 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ab und zu mit dem Schlitten die Hänge herunterbrausten. Ganz anders in der Westschweiz und im Tessin, wo nur 9 respektive 4 Prozent der Befragten diese Sportart betreiben.

Über die Hälfte der Personen, die Wintersport betreiben, macht auch Winterferien. Die beliebteste Destination der Westschweizer ist das Wallis (41 Prozent). Die bevorzugten Wintersportregionen der Deutschweizer ist Graubünden (33 Prozent), gefolgt vom Wallis (24 Prozent), dem Berner Oberland (19 Prozent) und Österreich (18 Prozent). Gesamtschweizerisch gesehen steht Graubünden mit 28 Prozent an der Spitze der bevorzugten Destinationen; es folgen das Wallis mit 27 Prozent, das Berner Oberland mit 16 Prozent, Österreich mit 15 Prozent und die Zentralschweiz mit 10 Prozent.


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