17.08.2005

Studie

TV Werbung per SMS könnte Quoten steigern

Grosses Interesse an interaktivem Fernsehen.

Direktmarketing von Fernsehsendern per SMS könnte die Werbeeinnahmen und Quoten steigern. Laut einer Studie von McKinsey interessieren sich 42 Prozent der Handy-Besitzer und 70 Prozent der Teenager für die interaktive Verbindung von Mobiltelefon und Fernsehen.

Zurzeit macht SMS-Werbung weniger als zwei Prozent der gesamten Brutto-Werbeumsätze des europäischen Fernsehmarktes aus. Laut McKinsey wird SMS-Werbung unterschätzt und kann als Direkt-Marketing die Loyalität der Seher steigern. In einigen Fällen wurde die Einschaltquote durch SMS-Werbung laut McKinsey um bis zu 20 Prozent erhöht.

Zurzeit sind 65 Prozent aller Interaktionen zwischen TV und Mobiltelefon Abstimmungen bei Musik-Contests und Reality-Shows. TV-Shopping per SMS wird in Deutschland von VIVA eingesetzt, um CDs und Konzerttickets via SMS-Codes zu verkaufen. Laut VIVA-Management soll dieses Service lukrativer als traditionelles Teleshopping sein.

Fast 70 Prozent aller europäischen TV-Stationen blenden bei einigen Sendungen SMS-Chat-Lines am Bildrand ein. RTL soll täglich 220.000 Textnachrichten bekommen. Laut der McKinsey-Studie kaufen Zuseher, die SMS an den Sender schicken mehr Merchandising-Produkte einer Show.


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