Es war der WM-Final 1954, als Deutschland überraschend gegen Ungarn mit 3:2 gewann. Ein Schwarz-weiss-Plakat der legendären Wankdorf-Uhr erinnert an das «Wunder von Bern». Dieses Foto gleicht im Vorfeld der Champions-League-Begegnung zwischen den Young Boys und Manchester United vom Mittwochabend einem einzigen Flickenteppich. «Nanu, was ist denn hier los?», tickert die «Berner Zeitung». Die Fotografie scheine nicht Champions-League-tauglich zu sein. Sämtliche Werbeschriftzüge wurden überklebt, wie dieses Bild zeigt:
Offenbar wurden auf der historischen Fotografie vor dem Stade de Suisse alle Sponsoren abgedeckt. Nur wer offizieller @ChampionsLeague-Sponsor ist, erhält Präsenz. Konsequent.
— bernerzeitung.ch (@BernerZeitung) 19. September 2018
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Unter den weissen Klebern sind alte Logos von Toblerone, Longines, Pneu Continental oder Dar-Vida, alles Sponsoren des damaligen Endspiels. «An Champions-League-Spieltagen haben die Sponsoren der Uefa ein Exklusivrecht. Im und um das Stadion mussten deshalb alle Werbeflächen von Nicht-Uefa-Sponsoren abgedeckt werden», sagte YB-Sprecher Albert Staudenmann gegenüber «Blick». Andernfalls hätte YB mit einer saftigen Busse rechnen müssen. (cbe)

