Die im Druck- und Verlagswesen tätige Orell Füssli hat das vergangene Geschäftsjahr trotz schwierigem Marktumfeld gut gemeistert: Der Jahresgewinn legte um 6.7 Prozent auf 19.2 Mio. Franken zu. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 24.6 Prozent auf 31.9 Mio. Franken, wie Orell Füssli am Donnerstag mitteilte. Zum guten Ergebnis habe vor allem der Sicherheitsdruck beigetragen, bei dem nebst einer guten Auslastung verschiedene Grossaufträge abgerechnet wurden.
Wie bereits Ende Januar mitgeteilt, konnte der Umsatz um 30 Prozent auf 245.8 Mio. Franken gesteigert werden. Ohne die erworbene Beteiligung von 76 Prozent an der deutschen Atlantic Zeiser erhöhte sich der Umsatz um 12 Prozent. Im Abschluss 2002 ist die fünfmonatige Konsolidierung der 76-prozentigen Beteiligung an der im Juli 2002 übernommenen Atlantic Zeiser enthalten. Ohne diesen Einfluss hätte sich der Betriebsgewinn um 9 Prozent erhöht.
Der Goodwill aus der Akquisition wurde direkt mit den Eigenmitteln verrechnet, hiess es weiter. Die aus dem Kauf resultierende Fremdverschuldung habe zu einem höheren Finanzaufwand geführt. Für 2003 erwartet Orell Füssli "Aktivitäten im Rahmen des Vorjahres". Allein durch die erstmals vollständige Konsolidierung der Atlantic Zeiser dürfte das Unternehmen deutlich wachsen und einen Umsatz in der Grössenordnung von 300 Mio. Franken erreichen.
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