Die Flaute auf dem Inseratemarkt hat der LZ Medien Holding (Neue Luzerner Zeitung) im 2002 gebremst. Der Umsatz ging von 135.0 Mio. Franken auf 122.1 Mio. Franken zurück. Der Reingewinn verringerte sich von 8.9 Mio. Franken auf 8.6 Mio. Franken. Wie die LZ Medien Holding am Mittwoch mitteilte, musste bei den Anzeigen, dem grössten Ertragspfeiler, ein Rückgang von 67.2 Mio. Franken auf 55.1 Mio. Franken hingenommen werden. Auch die Erträge in den Drucksparten Akzidenz und Fremdzeitungen waren rückläufig.
Zeitungsverkauf legte zu
Besser entwickelte sich der Verkauf an den Kiosken und per Abonnemente. Hier nahm der Ertrag von 36.7 Mio. Franken auf 37.5 Mio. Franken zu. Der Betriebsaufwand wurde von 114.3 Mio. Franken auf 106.8 Mio. Franken gesenkt. Dies sei das Resultat rasch ausgelöster und wirksamer Sparmassnahmen, schreibt die LZ Medien Holding. Der Betriebsgewinn reduzierte sich von 20.7 Mio. Franken auf 15.3 Mio. Franken. Der Cash Flow wird mit 22.0 (2001: 25.7) Mio. Franken ausgewiesen. Die Cash Flow-Marge reduzierte sich von 19.1 Prozent auf 18.0 Prozent.

