04.01.2009

Reporter ohne Grenzen

2008 wurden 60 Journalisten getötet

Irak bleibt unsicherstes Land für Medienschaffende.

Mindestens 60 Journalisten und ein Medienassistent sind nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen in diesem Jahr wegen ihrer Arbeit getötet worden. Nach der am Dienstag in Berlin veröffentlichten Bilanz wurden 673 Journalisten im Laufe des Jahres festgenommen, 929 erlitten Gewalt oder wurden bedroht und 29 wurden entführt.

Der Irak bleibe mit 15 getöteten Journalisten das sechste Jahr in Folge das unsicherste Land für Medienmitarbeiter. Danach folgten Pakistan mit sieben Todesfällen und Philippinen, wo durch politische und kriminelle Gewalt sechs Medienleute getötet wurden. Die grössten Gefängnisse für Journalisten sind weiterhin in China und Kuba mit jeweils 30 und 23 Medienleuten hinter Gittern. (sda)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen