28.03.2003

Berner Zeitung

23 Personen von Entlassungen betroffen

Nach Ansager-Einstellung bereits zweite Kürzung.

Die Berner Zeitung (BZ) baut 15 Vollstellen in Redaktion und Verlag ab. Betroffen sind insgesamt 23 Personen. Die BZ-Leitung begründet den Schritt mit der schlechten Wirtschaftslage. Diese habe bei den Schweizer Tageszeitungen und damit auch bei der BZ zu einem massiven Inserateeinbruch geführt. "Wir sehen uns daher leider gezwungen, in Redaktion und Verlag Sparmassnahmen zu ergreifen", teilten Redaktion und Verlag der BZ am Freitagabend mit. Dies, nachdem Chefredaktor Andereas Z'Graggen noch am Nachmittag bei Nachforschungen von "persoenlich.com" "aus Rücksicht auf die Mitarbeiter" keine Details bekanntgeben wollte und auf die Samstagsausgabe seines Blattes verwies.

Abgebaut werden 15 Vollzeitstellen. Davon entfallen rund zwei Drittel auf die Redaktion und ein Drittel auf den Verlag, wie Z'Graggen der sda auf Anfrage dann doch noch präzisierte. Alle 23 Betroffenen erhalten demnach die Kündigung, natürliche Abgänge gebe es nicht, führte er aus. Zum Teil seien aber Mitarbeitende mit sehr geringen Arbeitspensen betroffen. Selbstverständlich halte sich die BZ an den Gesamtarbeitsvertrag und werde in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften einen Sozialplan erstellen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Mediengewerkschaft Comedia und der Schweizer Verband der Journalistinnen und Journalisten wollen die Einhaltung der zwingenden Mitwirkungsbestimmungen überprüfen, wie sie in einer gemeinsamen Mitteilung vom Freitag schreiben.


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