05.09.2009

Zürcher Oberland Medien

Acht Stellen abgebaut

Newsroom eingerichtet.
Zürcher Oberland Medien: Acht Stellen abgebaut

Die Zürcher Oberland Medien organisieren sich um. Weil die Werbeeinnahmen massiv eingebrochen sind, schliessen sich die Redaktionen der Printausgabe des "Zürcher Oberländers", des "Anzeigers von Uster", der Onlineplattform "ZO-Online" sowie der Gratis-Wochenzeitungen "regio.ch" in einem Newsroom zusammen. Mit der Einführung der neuen Redaktionsorganisation verlieren bei den Zürcher Oberland Medien insgesamt acht Mitarbeitende ihre Stelle.

Wie das Medienhaus am Samstag mitteilt, seien die Inseratumsätze im Laufe dieses Jahres um 20 Prozent zurück gegangen. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung seien davon überzeugt, dass es sich nicht allein um einen befristeten, konjunkturellen Abschwung handelt. Die Medienbrache stehe an einem Wendepunkt, was auch regionale Zeitungsverlage vor grosse Herausforderungen stelle.

Die umfassende Restrukturierung der Redaktionen soll eine effizientere Produktion der redaktionellen Inhalte, teilt das Medienhaus weiter mit. Mit Einführung der neuen Redaktionsorganisation verlieren bei den Zürcher Oberland Medien und bei der ZO Wochenzeitungen AG, Herausgeberin von "regio.ch", insgesamt acht Mitarbeitende ihre Stelle. Für die Betroffenen besteht ein Sozialplan.

Zudem werden in den nächsten Monaten auf Ebene der drei Zürcher Landzeitungen ("Zürcher Oberländer", "Zürichsee Zeitung", "Zürcher Unterländer") Modelle zur Zusammenlegung der Bereiche Verlag, Technik und Verwaltung geprüft.


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