27.03.2009

SRG-Radio

Anteil Schweizer Musik nimmt zu

In Graubünden stammt die Hälfte aus helvetischer Küche.

Der Anteil Schweizer Musik in den Radioprogrammen der SRG nimmt stetig zu. Dies ist das erfreuliche Ergebnis einer freiwilligen Charta zwischen Musikschaffenden, Produzenten und Radiovertretern, die vor fünf Jahren unterzeichnet wurde. Es gibt grosse regionale Unterschiede: Im Bündnerland beträgt der Anteil Schweizer Musik über 50 Prozent, im Tessin liegt er bei 10 Prozent, teilt die SRG mit.

In den letzten fünf Jahren hat der Anteil einheimischer Musik in den Programmen der Schweizer Radios zugenommen, vor allem in der Suisse romande und bei den Jugendsendern. Zugenommen hat dieser Anteil vor allem bei DRS 3 von 11,3 auf 17,7 Prozent und bei Couleur 3 von 10 auf 21,4 Prozent sowie bei Radio Rumantsch, wo der Anteil seit 2004 von 24 auf 52,9 Prozent gestiegen ist. Nur geringfügig fiel der Anstieg im Tessin aus: Rete Tre verzeichnete lediglich eine Zunahme von 6,2 auf 7,9 Prozent.

Mit der "Charta der Schweizer Musik", die am 14. Mai 2004 offiziell unterzeichnet wurde, trugen die Schweizer Musikerinnen und Musiker, die Musikproduzenten und die Programmschaffenden der SRG der oft geäusserten Kritik Rechnung, die Schweizer Musik sei in den Schweizer Radios unzureichend vertreten. Die Charta setzt nicht auf eine starre Quotenlösung, sondern auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit, wenn es darum geht, die einheimischen Künstlerinnen und Künstler in ihrer Vielfalt zu unterstützen.


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